Besonderheiten der Rauchwarnmelderpflicht

 

Die Rauchwarnmelderpflicht in NRW und Niedersachsen gilt für Wohnungen, darunter fallen:

 

·         Ein- und Mehrfamilienhäuser

·         Freizeitunterkünfte und Ferienwohnungen

·         Beherbergungsbetriebe mit max. 11 Gastbetten (bzw. Beherbergungsstätten, die nicht als Sonderbauten gelten)

·         Containerräume

·         Hütten und Gartenlauben

·         Flure und Gänge mit gesonderter Brandlast (z.B. Elektrogeräten)

·         Wohnwagen, Caravan u.Ä., die als bauliche Anlagen/Gebäude gelten

 

“Bauliche Anlagen sind mit dem Erdboden verbundene, aus Bauprodukten hergestellte Anlagen; eine Verbindung mit dem Boden besteht auch dann, wenn die Anlage durch eigene Schwere auf dem Boden ruht oder auf ortsfesten Bahnen begrenzt beweglich ist oder wenn die Anlage nach ihrem Verwendungszweck dazu bestimmt ist, überwiegend ortsfest benutzt zu werden. […]

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. […].”(Auszug aus LBauO )

Rauchwarnmelder für Wohnwagen

In Wohnwagen kann es zu mehreren Problemen kommen, bei denen herkömmliche Rauchwarnmelder keine optimale Lösung bieten:

 

1. Falschalarme:

Da in Wohnwagen (auf engem Raum) gekocht wird, kann es häufig zu Fehlalarmen kommen. Hier bieten sich Rauchmelder mit Stummschaltung an.

Empfohlen werden Rauchwarnmelder, die nach EN 14604 und Anhang L geprüft und bei erhöhter Temperaturwechselbeständigkeit geeignet sind.

 

2. Batterie:

Wohnwagen werden meistens im Winter nicht benutzt und im Sommer nur temporär bewohnt. Wenn also die Batterie leer ist, kann es vorkommen, dass niemand den Warnton zum Batteriewechsel bemerkt. Eine fest eingebaute Lithium-Batterie mit einer 10jährigen Lebensdauer bedeutet, dass dieses Problem eliminiert wird und der Melder über diese Zeit betriebsbereit ist.

Empfohlen werden Rauchwarnmelder mit einer fest eingebauten 10-Jahres- Litiumbatterie.

Rauchmelderpflicht NRW Kurzfassung

·         seit 01 April 2013

·         für alle Wohnungen – Übergangsfrist für Bestandsbauten bis 31.12.2016

·         mindestens je 1 Rauchmelder für Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure, die als Fluchtweg dienen

·         Regelung in der Landesbauordnung NRW

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Q-Symbol für Qualitätsrauchwarnmelder
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